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Landschaftsspange Sulperg - Rüsler: Ein Raum mit Potenzial

Der weitgehend unbebaute Freiraum zwischen Wettingen / Würenlos und Killwangen / Neuenhof stellt ein ausserordentliches Potenzial für einen attraktiven Naherholungsraum dar und ist prädestiniert als 'Landschafts- park' mit hoher Identität im Agglomerationspark Limmattal.
Dabei handelt es sich aber nicht um eine unbelastete Landschaft, welche unbesehen als Freiraum festgeschrieben und 'konserviert' werden kann. Bereits heute ist sie durch zahlreiche unterschiedliche Ansprüche und Nutzungen geprägt: Infrastrukturanlagen (Strasse/Schiene), Landwirtschaft, Siedlungselemente, Ausgleichsraum für Flora, Fauna und Klima, Grund- wasserschutz, extensive Erholung (Spazierwege etc.), Sport und Freizeit, Abbau und Rekultivierung, usw.
Neben aktuellen Vorhaben und Anliegen sind auch künftige Raumansprü- che zu berücksichtigen: Entwicklungsplanung Wettingen Ost, Tägipark, S-Bahn-Haltestelle Tägerhard, Verlängerung Stadtbahn Limmattal, Kies- abbau und Rekultivierung, Grundwasserschutz und -nutzung, Umsetzung Agglomerationsprogramm Aargau Ost u.a. Aber auch Ansprüche wie Frei- zeit, Sport, Erholung, Sicherung der Wohlfahrtswirkung, Aufwertung der Landschaft, ökologischer Ausgleich, landwirtschaftliche Nutzung u.a. bestimmen den Raum.

Die drei Teilräume

Die Landschaftsspange wird in drei Teilräume gegliedert:
  • Der Teilraum zwischen Wettingen und Würenlos ist verzahnt mit der in den Siedlungsraum führenden 'Grünachse' Zentralstrasse und Lugibach sowie den diversen Sport- und Freizeitanlagen. Als vielfältig genutzter 'Unruheraum' sind hier Vorstellungen über die Weiterentwicklung unter Einbezug der verschiedenen Ansprüche (Siedlungs- und Freiraumentwicklung) zu definieren.
  • Im Teilraum entlang Limmat bis zur Autobahn und Tägerhardwald (Neuwise / Chlosterfeld) stehen Lenkungs- und Optimierungsmassnahmen zu den vorhandenen Strukturen und Nutzungen (Land- und Waldwirtschaft, Infrastruktur, Erholungsnutzung) im Vordergrund. Der engere Limmatraum ist geprägt durch den hohen landschaftlichen Wert und weist ein Aufwertungspotenzial auf (vgl. Auenschutzkonzept Aargau, Teilraum Limmat).
  • Der Teilraum Killwangen - Neuenhof ist als offener Freiraum geprägt durch die Landwirtschaft. Hier gilt es, den Raum grundsätzlich als 'freien Raum' zu erhalten; seine Ränder sollen gestaltet und der Naherholungsraum optimiert werden. Handlungsbedarf bzw. Optimierungspotenzial besteht im Bereich Langsamverkehr (Rad-/Fusswege), ökologische Aufwertung und Landwirtschaft.

Die Vision

Die Vision umschreibt das mögliche, gewünschte Gesamtbild in 6 Flächentypen und ergänzende Ausstattungselementen.
Flächentypen:

  • Naturgrün (Naturerlebnis): Biotop- und Naturschutzflächen, Gehölze
  • Freizeitgrün: Naturgeprägte Spiel- und Liegewiesen, ‚Allmenden‘
  • Produktionsgrün (Landwirtschaft): Wiesen, Äcker, Einzelstrukturen (Landwirtschaft)
  • Erlebnisgrün (Landwirtschaft extensiv): Hochstammobst, Extensivwie- sen, Blumenfelder
  • Sportgrün: Sportanlagen mit Grün- und Freiräumen
  • Parkgrün: Gestalteter Freiraum, Spielflächen, ‚Wohnen im Park‘
    Ausstattungselemente:
  • Erholungswege
  • Aufenthalt / Infrastruktur: Treffpunkte, Bänke, Spiel etc.
  • Objekte: Aussichtskanzeln, Limmatsteg etc.
  • Markante grüne Kulisse (landschaftliche Einbindung)

Quelle: Agglomerationspark Limmattal: Landschaftsspange Sulperg - Rüsler
Dokumentation zum Entwicklungskonzept Bereinigte Fassung Oktober 2010;
PLANAR
AG für Raumentwicklung



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Flächentypen Vision:


















Quelle: Agglomerationspark Limmattal: Landschaftsspange Sulperg - Rüsler
Dokumentation zum Entwicklungskonzept Bereinigte Fassung Oktober 2010;
PLANAR
AG für Raumentwicklung

 
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