Siedlungsökologie- mehr Natur im Arbeits- und Wohumfeld
Die Siedlungsräume, welche auch zur Natur und Landschaft gehören, werden immer lebensfeindlicher. Versiegelte Freiräume, Umweltverschmutzung und dichter Verkehr nehmen zahlreichen Arten ihre letzte Überlebenschance.
Oft genügt nur etwas guter Wille und wenig Geld, um wildlebenden Pflanzen und Tieren, wie Mauersegler, Fledermäuse, Wildpflanzen oder Schmetterlinge, ihre Nischen zurückzugeben und damit auch die lebenswichtigen Kontakte zwischen Mensch und Natur zu fördern.
Eine naturnahe Gestaltung bedeutet: Natur im Alltag erleben, der Natur mehr Raum lassen, Lebensgrundlagen schonen und Kosten senken (Ökonomie dank Ökologie).
Mögliche Massnahmen der Siedlungsökologie sind:
- Gebäude: Dach- oder Fassadenbegrünung, Nistkästen für Vögel und Fledermäuse
- Strassen, Plätze, Wege: durchlässige Beläge, Restflächen mit Naturbewuchs
- Wasser: Versickerung und –rückhaltung, Weiherbau, Bachrenaturierungen
- Mauern, Treppen: Erhalt alter Mauern, neue fugenreiche Trockenmauern und Treppen, Krautsäume im Randbereich
- Begrünung: einheimische Arten, Selbstbegrünung, standortgerechte Bepflanzung
- Pflege: extensiv (ohne Chemie), differenziert und auf die Situation abgestimmt, zeitlich gestaffelt, natürliche Kreisläufe fördern
Fallbeispiele
Fahrwangen
brief_besitzer_07.doc [21,00 KB]
Baumzerti Fahrwangen.pdf [96,20 KB]