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Waldwirtschaft

30% der Schweiz sind bewaldet. Der Wald gehört zu den prägenden Elementen unserer  Landschaft. Ökologische Funktionen, Schutz-, Wohlfahrts- und Nutzfunktionen sind für  die Gesellschaft von Bedeutung.

Der Wald zeichnet sich durch seine Beständigkeit und Langfristigkeit aus:

  • Ernte: Die Ernte der Bäume,die aus der heute eingeleiteten Waldverjüngung hervorgehen, erfolgt durch unsere Enkel, Urenkel oder später.
  • Ökologische Funktion: Eine im Ackerland angelegte Brache übernimmt bereits im  ersten Jahr ihre Funktion. Erst nach ca. 10 Jahren weist eine Hecke die notwendigen  Strukturen als Lebensraum bzw. Landschaftselement auf. Ein Hochstamm-Obstgarten erreicht mit 50 Jahren die charakteristische Ausprägung.
  • Wertewandel:Der rasche Wertewandel in der Wirtschaft (z.B. nachgefragte Sortimente) und Gesellschaft (z.B. naturnahe Bestockungen) kann im Wald nicht innerhalb kurzer Zeit umgesetzt werden. Die Konsequenzen des heutigen Handelns tragen die folgenden Generationen.
  • Schutz vor Naturgefahren: Ohne Wald wären viele Gebiete unbewohnbar. Die heute durchgeführte Pflege und Walderneuerung kommt erst den nächsten Generationen zu gute.

Zwischen der Waldwirtschaft und andern Nutzungen gibt es viele Zusammenhänge. Einerseits kann es Konflikte geben, andererseits besteht die Chance, z. B. im Rahmen eines Landschaftsentwicklungskonzeptes Synergien zu nutzen. (aus: www.lek-forum.ch)

 
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